Förderschwerpunkt Hören...

Der Unterricht in der Hörgeschädigtenunterstufe

 

  • Zielgleicher Unterricht zur Regelgrundschule (gleicher Lehrplan)
  • Mehr Zeit zum Lernen: fünf Grundschuljahre, Klasse A1, A2 (entspricht Klasse 1), Klasse 2, 3 und 4
  • Klassengröße: 5 bis max. 10 Schüler pro Klasse
  • Hörgeschädigtengerecht ausgestattete Klassenräume (Schalldämmung, Overhead- Projektor, Soundfield-Anlagen, FM- Anlage...) mit jeweils angrenzendem Differenzierungsraum
  • Lautsprachlich orientierter Unterricht, Unterstützung bei Bedarf auch durch lautsprachbegleitende Gebärden
  • Hörförderung im Klassenunterricht und in spezifischen Förderstunden in Kleingruppen (zwei bis drei Förderstunden pro Woche und Klasse)

 

Unterstützung des Schriftspracherwerbs:

  • Durch Lautgebärden (PMS) und Fingeralphabet
  • Durch einen spezifischen Lese- und Schreiblehrgang mit Einbezug aller Sinne
  • Durch differenzierte Rechtschreibförderung ab Klasse 2

 

Differenzierte Arbeitsformen in den jahrgangsübergreifenden Klassen:

  • Stationsarbeit, Werkstattarbeit, Freiarbeit, Kleingruppenarbeit, projektorientiertes Arbeiten u.ä.
  • Gemeinsames Arbeiten in der Großgruppe mit allen Kindern im Gesprächskreis, bei Gemeinschaftsspielen, Projekten, Theaterspielen, in Kunst, Musik, Sport, Religion
  • Lernen am Computer
  • Übungen zu einzelnen Fächern z.B. in der Lernwerkstatt, im Budenberg-Programm
  • Hörförderung mit Audiolog, Hörspaß, Hörpfad, Detektiv Langohr
  • Gebärden spielerisch lernen mit Tommys Gebärdenwelt

 

Weitere Förderangebote für alle Kinder an der Schule:

  • Ergotherapie, Spieltherapie ("Bewegen, Spielen, Lernen"), LRS- Förderung und Dyskalkulietherapie von außerschulischen Institutionen/ Praxen im Schulhaus
  • gemeinsame Unternehmungen der Hörgeschädigten- Klassen: Fasching, Ausflüge, Weihnachtsfeier, Theaterbesuch, Klassenfahrt...
  • gemeinsame Aktionen der gesamten Schule: Projektwoche, Lesewoche, Schulfeste...